MBA Studium - welches ist das Richtige und was für Vorteile bringt es für die zukünftige Karriere? Der Master of Business Administration ist ein akademischer Grad, welcher nach Abschluss eines Hochschulstudiums durch einen postgraduierten Studiengang der Betriebswirtschaft erlangt wird. Die Voraussetzungen, um überhaupt für ein MBA Studium zugelassen zu werden, sind hoch. Sie beinhalten neben dem abgeschlossenen Hochschulstudium mit guten oder sehr guten Noten unter anderem mehrjährige Berufserfahrung und hervorragende berufliche Verdienste, Empfehlungsschreiben (Letters of Recommendation) von Vorgesetzten oder ehemaligen Professoren und exzellente Englischkenntnisse. Zugangstests zum MBA-Studium Die Sprachkenntnisse werden vor der Zulassung zum MBA Studium mit dem „Graduate Management Admission Test” geprüft. Es handelt sich dabei um einen vierstündigen Test auf Englisch, bei welchem zum einen zwei Essays verfasst werden müssen und zum anderen multiple-choice Fragen zu beantworten sind.
Die Höhe des GMAT-Score wird zumeist von der jeweiligen Hochschule als Eignungskriterium herangezogen. Das MBA Studium ist ein generalistisches Managementstudium, bei welchem folgende Bereiche abgedeckt werden: Marketing, Produktion, Logistik, Mikro- und Makroökonomie, Rechnungswesen, Controlling und Organisations-/Betriebspsychologie. Außerdem gehört zumeist Mathematik, Statistik, strategisches Management und Projektmanagement zu den Pflichtfächern. Zielsetzungen im MBA-Studium Das Studium soll Führungsnachwuchskräften Management Know-How vermitteln und dauert im Allgemeinen ein bis zwei Jahre. Die Studiengänge sind international ausgelegt und zeichnen sich durch Praxisnähe aus. Englisch ist in der Regel die Unterrichtssprache. MBA Studiengänge werden meistens als Teilzeit- oder Vollzeitstudium angeboten. Ein Teilzeit-MBA ist für Personen interessant, die während des Studiums weiterarbeiten müssen und dauert durchschnittlich vier Jahre. Der typische MBA-Student ist ca. 35 Jahre alt, arbeitet im mittleren Management und kann fünf bis zehn Jahre Berufserfahrung vorweisen.
Das Ziel seiner Weiterqualifizierung ist die Übernahme von Führungsaufgaben. Deswegen sollte sich jeder Bewerber vor einer Bewerbung für einen MBA Studiengang selbst kritisch befragen, ob er als Person geeignet ist und ob er dem hohen Maß an zeitlichem Engagement, dem Erfolgsdruck und der harten Unternehmensverantwortung auch gewachsen ist. Eine weitere Hürde auf dem Weg zum MBA Studium ist die Finanzierung. Programme an den Elite-Schulen, vor allem in den USA, beginnen bei 50.000 Euro. In Deutschland ist es unter Umständen etwas günstiger. Alternativen zum teuren MBA-Studium Es gibt natürlich auch finanziell vorteilhaftere Angebote, welche aber zumeist nicht den gewünschten Erfolg bringen. Arbeitnehmer akzeptieren in der Regel nur Abschlüsse von anerkannten Wirtschaftsschulen. Falls der Arbeitgeber an der Weiterbildung des Mitarbeiters durch einen MBA Studiengang interessiert ist, sollte man sich erkundigen, ob das Unternehmen das Studium finanziell unterstützt. Eine weitere Möglichkeit sind Stipendien, welche an den Business Schools häufig intern angeboten werden.
Außerdem bieten beispielsweise der Rotary-Club, die Haniel-Stiftung oder auch die Fulbright-Kommission finanzielle Hilfen.Wer sich den MBA alleine finanzieren muss, sollte die Möglichkeiten der Studienfinanzierung voll ausschöpfen Der hohe Praxisbezug ist das Besondere an einem MBA Studium. Alle Aufgaben werden mit international und interdisziplinär besetzten Teams erarbeitet und gelöst. Die Teilnehmer arbeiten an realen Fallstudien aus Unternehmen, den sogenannten Case Studies und ergänzt wird das Ganze noch durch Vorträge von Top-Managern sowie durch Exkursionen und Projekte mit Unternehmen.Am Ende des MBA Studiums muss der Teilnehmer eine Masterarbeit verfassen.